Vergleich

Spitzennoten für Ärztenachwuchs

Die Magdeburger Medizinstudenten liegen mit ihren Leistungen in der klinischen Ausbildung im bundesweiten Vergleich ganz vorn. Das bestätigt die jüngste Auswertung der Prüfungsergebnisse durch das Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP), in der die Studierenden der Medizinischen Fakultät Magdeburg Spitzenplätze vorweisen können.

In der Einzelbewertung konnten die künftigen Ärzte in den Fächern Chirurgie und in der HNO-Heilkunde sowie der Klinischen Radiologie, Orthopädie und in der Pathologie den 1.Platz erreichen, in sechs Fächern erhielten sie die zweitbesten Noten und vier Mal gab es den dritten Platz. Bewertet wurden die Prüfungsergebnisse im schriftlichen Teil des zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung. Diese müssen nach dem 10. Fachsemester bestanden werden und sind Voraussetzung, um anschließend das Praktische Jahr absolvieren zu können, bevor dann die ärztliche Approbation erfolgen kann.

Von allen bestanden

In der Zusammenfassung aller 24 Fächer belegten die Magdeburger Studierenden insgesamt den zweiten Platz nach der Universität Regensburg. Studiendekan Professor Bernt-Peter Robra: „Hervorzuheben ist außerdem, dass in Magdeburg die Prüfungen von allen Teilnehmern bestanden wurden."

In der Mitte November 2005 vom Wissenschaftsrat veröffentlichten Stellungnahme zu Leistungsfähigkeit, Ressourcen und Größe universitätsmedizinischer Einrichtungen wird auch auf die Qualität der Lehre eingegangen. Der Wissenschaftsrat kann nur den Standorten Magdeburg und Regensburg durchgängig Prüfungsergebnisse im oberen Viertel der 34 untersuchten Fakultäten bescheinigen. Beide Einrichtungen stehen damit im nationalen Vergleich an der Spitze. Grundlage der hervorragenden Einstufung sind die amtlichen Prüfungsergebnisse aller Studienabschnitte des Medizinstudiums (Ärztliche Vorprüfung – 1.Abschnitt der Ärztlichen Prüfung – 2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung) im Zeitraum 2001-2003.   K.S.