Gutachter der AiF an unserer Universität

Richtlinien für die Arbeit

Gutachter der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen “Otto von Guericke" (AiF) trafen sich Anfang Februar 2000 zu einem Seminar an unserer Universität. Im Mittelpunkt stand die AiF-spezifische Förderung von Forschung und Entwicklung in kleinen und mittleren Unternehmen im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung sowie das Antrags- und Begutachtungsverfahren der AiF. Als Leiter der Gutachtergruppe 2 Verfahrenstechnik hielt Prof. Dr. Peter Käferstein vom Institut für Apparate- und Umwelttechnik einen Vortrag über die "Rolle der Gutachtergruppe".

Die ehrenamtliche Tätigkeit von derzeit ca. 154 Gutachtern aus Wirtschaft und Wissenschaft bildet das Kernstück des strengen Evaluierungssystems der AiF für Projekte der industriellen Gemeinschaftsforschung. Turnusmäßig fanden im November vergangenen Jahres die Wahlen zu den AiF-Gutachtergruppen mit der Bestellung der neuen Gutachter durch den Präsidenten der AiF, Hans Wohlfart, ihren Abschluss. Zu Jahresbeginn trafen sich die neugewählten Mitglieder der Gutachtergruppen, um neueste Richtlinien für ihre Arbeit kennen zu lernen.

An unserer Universität werden gegenwärtig 34 Projekte mit einem Volumen von über 8,6 Millionen Mark von der AiF unterstützt. Die Projekte bearbeiten Wissenschaftler u.a. aus den Bereichen Schweißtechnik, Werkstofftechnik sowie Maschienenmesstechnik und Kolbenmaschinen.

Die AiF ist eine privatwirtschaftlich getragene Dachorganisation von über 100 industriellen Forschungsvereinigungen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen oder Technologiefeldern. Ihr Ziel sieht sie in der Förderung angewandter Forschung und Entwicklung zum Nutzen kleiner und mittlerer Unternehmen. Im Rahmen der aufwendigen mehrstufigen Begutachtung der Förderanträge, die ihre Mitgliedsvereinigungen der AiF vorlegen, bewerten die Gutachter die wissenschaftliche Bedeutung der einzelnen Vorhaben im Kontext des jeweils aktuellen Forschungsstandes und die absehbare wirtschaftliche Bedeutung des zur Förderung eingereichten Projektes für das Unternehmen.

Ines Perl